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13.06.2016

Cedar Tree Spaziergang, Lachsschmaus und Schwarzbären

Nach einem herrlichen Frühstück machen wir uns auf den Weg zu einem 1500 Jahre alten Zedernwald. Bis anhin hatte ich gedacht die Zedern auf Mears Island bei Tofino seien die grössten... Falsch gedacht. Nach einem kurzen ebenen Fussmarsch, stehen wir wie angewurzelt in Mitten riesiger Zedern. 5 Meter Durchmesser und wahrscheinlich 80 Meter hoch. Ein Majestätischer Anblick. Ehrfürchtig, mit Bärenspray bewaffnet, durchschreiten wir diesen Märchenwald.
Da raschelt es plötzlich mächtig im Unterholz... Bevor ich feststellen kann wer oder was der Ursprung dieses Geräusches ist, marschiert Miriam bereits im Stechschritt Richtung Wagen. Ich muss zugeben, dass ich froh war, nicht alleine unterwegs zu sein. Miriam ist heute noch davon überzeugt, dass es ein enorm grosser Grizzly gewesen sein musste, den wir da gehört haben... Ich bin mir da nicht so ganz sicher...

Unser nächstes Ziel ist eine private Lachsräucherei (John meinte gestern, es sei die Beste überhaupt). Der Spring (Frühlingslachs) ist seit kurzem in den Fluss eingestiegen und die ersten Exemplare fielen bereits den hiesigen Fischern zum Opfer. Wir entscheiden uns für heissgeräucherten Springlachs. Ausgezeichnet oder einfach megafein. Anders kann ich diesen, liebevoll zubereiteten Lachs nicht beschreiben.

Wohlgenährt fahren wir zu einem entlegenen Flüsschen. Nach 2 Kilometern Schüttelbecherfahrt am Fluss entlang, parkieren wir unseren Wagen. Nach dem gestrigen Erfolg bei der Bärenbeobachtung, sind wir natürlich voller Hoffnung, dass wir heute wieder Glück haben. Wir laufen ca. einen Kilometer am Fluss entlang und stossen auf eine Schwarzbärenmutter mit 3 (!) Jungen. 15 Minuten lang können wir die Bärenfamilie aus nächster Nähe (geschätzte 70 Meter) beobachten. Die Bärenmutter achtet genau darauf, dass sich ihre Jungen nicht in unsere Richtung bewegen. Ansonsten lassen sich die vier nicht von ihrer Futtersuche abhalten. Morsche Baumstämme werden umgedreht und das Ungeziefer-Schlemmen kann beginnen. Fast schon übermütig gehen wir zurück zum Wagen. 3 Stunden Fahrt zu Christoph's Guetsranch (Terra Nostra) stehen uns bevor.

Chritoph's Guest Ranch ist ein traumhaftes Kleinod mitten im Niemandsland zwischen Bella Coola und Williams Lake. Reiten, Forellen fischen, Kanufahren, Wandern und vieles mehr kann man auf Terra Nostra machen. Vor allem jedoch "runterfahren"... Christoph grilliert uns zu Ehren, Spare Rips. Gaumenfreude pur! Eine sehr angenehme Überraschung bietet sich uns an diesem Abend jedoch auch mit Christph's Besucher, Marco Bühler. Viele von Euch kennen Marco wahrscheinlich noch von seiner Aktivfussballzeit beim FC Luzern. Vor 15 Jahren mit Frau, Kindern und 2 Schwiegersöhnen nach Kanada ausgewandert, betreibt Marco heute mit seiner Familie eine Fishing Lodge in der Nähe von 100 Mile House in British Columbia. Sein Hobby, die Country Music, ist mittlerweile schon fast zu seinem Beruf geworden. Seine erste CD hat er bereits produziert und arbeitet an der zweiten. Zufällig hängen an der Wand des Essraums der Terra Nostra Guest Rach, 2 Gitarren... Auch Cristoph spielt Gitarre... So kommen wir zu einem genialen (aufgelockert mit Fireball- Zimtschnaps) Countrykonzert in einer einmalig passenden Umgebung. Dieses Konzert wird bei unserem Besuch im Juni 2017, wiederholt. Wie genial ist dass denn...?!!! Es wird eine kurze Nacht geben... Morgen ist unser Ziel die Goldgräberstadt Barkerville...





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